Erst substanzielle Kalibrierung macht KI zum gewinnbringenden Tool
KI erfasst in bahnbrechender Erfolgsgeschichte alle Bereiche unseres Lebens. Im Zeitraffertempo formt und verschluckt sie Branchen und fordert uns zu turboschneller Anpassung heraus. Kurz gesagt: KI macht das Leben bequemer und anstrengender zugleich.
Was bedeutet das für Marken, Marketing und die Kreativbranche?
Machen wir uns der KI oder die KI uns untertan?
Wer gewinnt? Oder wie gewinnt man mit KI?
Denn eins ist klar: KI ist gekommen, um zu bleiben.
Und sie hat das Limit ihrer Fähigkeiten noch lange nicht erreicht.
Einerseits schreitet die KI-Inflation ungebrochen voran, andererseits wird übereifriger Einsatz von KI von Kunden bereits abgestraft. Denken wir nur an den „Prinzenrolle“-Shitstorm - wo in Perfektion geglättete Kindergestalten zu echtem Imageschaden für das Unternehmen führten. Verbraucher empfanden den KI generierten Spot als so kalt und seelenlos, dass sich diese Gefühlskälte negativ auf die Marke niederschlug.
Wo Kunden das Empfinden haben, sie seien es nicht mehr wert, dass man sich für sie Mühe macht, bzw. sich persönlich um sie bemüht, geht Glaubwürdigkeit verloren.
Alles, was zu KI-glatt wirkt, verliert Punkte in der Kundenbewertung: „Das ist ja nicht echt.“
Dennoch rast der KI-Zug mit Überschallgeschwindigkeit durch die Werbebranche und wer nicht rechtzeitig aufgesprungen ist, muss fürchten, auf dem Abstellgleis stehen zu bleiben.
Die Frage lautet längst nicht mehr, ob wir auf den Zug aufspringen, sondern wie wir die Gleise stellen und den Zug lenken.
Für Branding, Marketing und Kommunikation ergeben sich damit herausfordernde Chancen, Strecke und Wirkung zu gestalten.
